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Naturmuseum Tann (Rhön)

 

Fauna und Flora im Biosphärenreservat Rhön

 

"Ich glaub mich knutscht ein Elch!"

 

Das Naturmuseum zeigt dem Besucher in 26 sogenannten Dioramen die typische Landschaft des Biosphärenreservats Rhön mit ihrer charakteristischen Tier- und Pflanzenwelt. Im Sommer ist auch ein lebender Bienenstock zu beobachten. Das Museum befindet sich ganz in der Nähe des „Rhöner Freilichtmuseums“ in dem als „Neuen Bau“ bezeichneten, einstmals zum Besitz der Reichsfreiherren von und zu der Tann-Rathsamhausen gehörigen Gebäude, das die Stadt Tann (Rhön) im Jahre 1980 erworben hat.

Unser Elch erwartet Sie - Naturmuseum Tann (Rhön)Die Dioramen

Im Bestreben, eine den kleinen und großen Entdeckern ansprechende Ausstellungsweise zu finden, hat man alle naturgetreu präparierten Tiere und Pflanzen in der Wirklichkeit entsprechenden Landschaftsdarstellungen eingebaut. Auch um dem Besucher bewußt werden zu lassen, daß die hier gezeigten Geschöpfe in der Rhön beheimatet sind oder waren. Die als Kombination von Landschaftsmodellen und meisterhaft dargestellten Hintergrundmalereien durch geschickte Ausleuchtung verblüffend echt wirkenden Biotope sind in in sog. „Dioramen“ hinter Glas aufgebaut, so daß der Besucher wie durch ein Schaufenster in die jeweilige Landschaft hineinschaut. In mühsamer Kleinarbeit hat man so die verschiedensten Lebensräume, wie sie in der Rhön vorkommen, gestaltet, wie etwa die für dieses Gebirge so typische Feld- und Weidelandschaft, Waldpartien verschiedener Typen, dabei u.a. im größten der Dioramen einen herbstlichen Buchenwald, um mit diesem die Tatsache ins Gedächtnis zurückzurufen, daß früher einmal im Land „Buchonia“ - wie die Rhön damals genannt wurde - die Buche den Charakter der Wälder geprägt hat.

 

Rhöner Fauna hautnah erleben - Naturmuseum Tann (Rhön)So wie sonst überall haben sich in der Rhön Fauna und Flora in den letzten Jahrzehnten und gerade in der jüngsten Zeit drastisch verändert. Darum hat man im Tanner „Naturmuseum“, zeitlich zurückschauend, nach Möglichkeit auch heutzutage selten gewordene und in der Rhön nicht mehr vorhandene Tier- und Pflanzenarten in die museale Darstellung miteinbezogen und dabei auch Formen berücksichtigt, die bis ins Mittelalter hinein in diesem Mittelgebirge noch heimisch waren. So bekommt der Besucher neben Fuchs, Hase und Reh, Sperber, Stockente und Rebhuhn auch Seltenheiten wie Auer- und Birkwild, Dachs und den in der Rhön heute kaum noch vorkommenden Rothirsch zu sehen. Natürlich hat man Wert darauf gelegt, gerade für die Rhön typische Besonderheiten wie den Tannenhäher, die Wasseramsel, den Eisvogel und Balzplätze mit Auer- und Birkhähnen lebenswahr zu zeigen. Von ausgestorbenen Arten sind Biber, Fischotter, Wildkatze, Luchs und Wolf zu sehen und der Braunbär ist zusammen mit Kolkrabe und Uhu in drei Exemplaren als prächtig gestaltete Lebensgruppe vor einer eindrucksvollen Darstellung des gewaltigen Phonolithfelsens der „Steinwand“ dargestellt.

 

Der Vogelzug - Dr. Sunkel-Ausstellung Naturmuseum Tann (Rhön)Die eiszeitliche Ausstellung

Im Frühjahr 1996 konnte nun das Naturmuseum durch eine weitere, vielbeachtete Ausstellung ergänzt werden: Lebensgroße Nachbildungen eiszeitlicher Menschen und Exponate von Großtieren wie Wisent und Elch vermitteln dem Besucher einen Eindruck vom Leben in der Rhön vom Eiszeitalter bis zur Neuzeit. Ein feuerspuckendes Vulkanmodell zeigt ,daß das Rhöngebirge vulkanischen Ursprungs ist.

 

Die Dr. Sunkel-Ausstellung

Zu Ehren des Tanner Ornithologen Dr. Werner Sunkel ist im zweiten Obergeschoß des Naturmuseums eine vogelkundliche Ausstellung eingerichtet. In Bild- und Texttafeln und mit Exponaten wird über unsere heimische Vogelwelt und deren Zugverhalten informiert. In einem Relief können auf Knopfdruck die Wanderwege einiger Arten beleuchtet werden. Big Brother im Turmfalkennest: Während der Brutzeit von März bis Juni wird das Geschehen in Turmfalkennestern in der gegenüberliegenden Stadtkirche per Videokamera live ins Naturmuseum übertragen.


Die Sonderausstellungen

Im Ausstellungsraum des zweiten Obergeschosses wird neben diversen Sonderausstellungen alljährlich vielen Künstlern der Region eine Bühne geboten. Einen Überblick über die aktuellen Ausstellungen bietet der Kunst- und Kulturkalender.

 

Termine für naturkundliche Fachführungen (ideal für Kinder) finden Sie HIER!

 

Auerochsen im Naturmuseum Tann (Rhön) Die Wildkatze im Naturmuseum Tann (Rhön)

 

 

 


Eintrittspreise:

 

 

Kombiticket:

"2 auf einen Streich"

Museumsdorf Naturmuseum
Erwachsene 4,50 € 2,50 € 2,50 €
Erwachsene Gruppen 4,00 € 2,30 € 2,30 €
Kinder / Jugendliche ab 6 Jahren

3,50

2,00 € 2,00 €
Schüler in Klassen 2,50 € 1,50 € 1,50 €
Schwerbehinderte 3,50 € 2,00 € 2,00 €
Kurkartenbesitzer 4,00 € 2,30 € 2,30 €
Studenten 4,00 € 2,30 € 2,30 €
Familien (mit bis zu 3 Kindern) 10,- € 6,- € 6,- €

OpaOmaEnkel

(mit bis zu 3 Kindern)

10,- € 6,- € 6,- €
Schulpaket (50 Tickets) 90,- € 50,- € 50,- €

 

 

 

Öffnungszeiten:
Unsere Museen sind geöffnet vom 19. März 2016 bis 01. November 2016  

immer Dienstags bis Sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr

Montag Ruhetag! 

 

...in der restlichen Zeit nach Vereinbarung!

 

Während der hessischen Weihnachtsferien

vom 26.12.16 bis 08.01.17 siehe "Tanner Museen im Winter"

(Achtung: veränderte Öffnungszeiten! In diesem Zeitraum Montag kein Ruhetag)

 

  

 

 

 

Naturmuseum Tann (Rhön)

Schloßstraße
36142 Tann (Rhön)

Telefon:
Rhöner Museumsdorf & Naturmuseum: (06682) 89 77

 

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